A
Account
Zugang zu einem Dienst, oder die Benutzerkennung die zum Login
verwendet werden muß.
Administrator
Systemverwalter mit uneingeschränkten Zugriff auf das System,
der für die Wartung, Verwaltung und Betreuung des Systems
zuständig ist
Apache
Ein Opensource Webserver. Durch verschiedene Module lässt
er sich leicht erweitern um z.B. Webseiten über SSL zu verschlüsseln
oder PHP zu parsen
Arbeitsspeicher
Beim Arbeitsspeicher handelt es sich um einen schnellen Speicher.
Zugriffe auf den Arbeisspeicher sind innerhalb kürzester
Zeit möglich, daher eignet sich dieser Speichertyp dazu
Informationen abzulegen um kurz darauf erneut auf sie zuzugreifen.
Merkmale beim Arbeitsspeicher sind, dass es sich beim Arbeitsspeicher
um einen sogenannten flüchtigen Speicher handelt. Im Gegensatz
zu nichtflüchtigen Speichern wie z. B. einer Festplatte
oder einer CD gehen die gespeicherten Informationen beim Abschalten
des Stroms verloren. Die Hardware des Arbeitsspeichers bezeichnet
man als RAM. Mittlerweile existieren
viele verschiedene Speicherchips, die sich im wesentlichen
durch schnellere Zugriffszeiten oder durch die unterschiedliche
Speicherkapazität und Zugriffsbreite unterscheiden.
ASCII
ASCII ist die Abkürzung für "American Standard
Code for Information Interchange"
ASCII-Code zu verwenden ist eine Methode, Text als Binärwerte
zu codieren. Das ASCII-System benötigt hierfür ungefähr
256 Kombinationen aus 8-Bit-Binärzahlen, um jeden möglichen
Tastenanschlag auf der Tastatur zu codieren bzw. darzustellen.
Atari ST
Der Atari ST war ein Heimcomputer von Atari aus dem Jahr 1985.
Die ST/TT-Serie eignete sich allerdings auch für professionelle
Büroanwendungen. Die Abkürzung "ST" steht
dabei für Sixteen/Thirty-Two (16/32), da der verwendete
Hauptprozessor, der Motorola 68000, einen 16 Bit breiten Datenbus
hat und intern mit 32 Bit arbeitet. Der Adressbus ist 24 Bit
breit.
Athlon
Prozessorreihe der Chipschmiede AMD
B
Backup
Unter einem Backup oder auch deutsch Datensicherung versteht
man sowohl den Vorgang des Kopierens der in einem Computersystem
vorhandenen Daten auf ein Speichermedium (das im Allgemeinen
transportabel ist), als auch das Ergebnis - die auf dem Speichermedium
gesicherten Daten. Die Wiederherstellung eines Backups wird
auch als Restore bezeichnet.
Barebone
System welches erst durch zusätzliche Komponenten komplett
wird. Ein Barebone ist ein Basissystem und bedeutet übersetzt
"reines Gerippe".
Benchmark
Als Benchmark bezeichnet man einen Wert den man als Maßstab
für Leistungsvergleiche benutzt. Benchmarks gibt es im Hardware-,
Software- aber auch im Dienstleistungsbereich.
Betriebssystem
Software die Grundfunktionen für die Ansteuerung der Hardware
und deren Verwaltung zur Verfügung stellt - Auf das Betriebssystem
setzt alle andere Software auf.
Das Betriebssystem ist die Grundsoftware eines jeden Computers.
In der Regel wird das Betriebssystem direkt mit dem Computer
gekauft und bei vielen Geräten ist es sogar schon vorinstalliert.
Aktuelle Betriebssysteme stellen eine grafische Oberfläche
zur Verfügung mit deren Hilfe der Benutzer auf einfache
Art und Weise weitere Programme aufrufen kann. Das wohl gängigste
und bekannteste Betriebssystem ist Windows von der Firma Microsoft.
Von Windows existieren mittlerweile viele verschiedene Versionen
(Win95, Win98, WinMe, Win2k, WinXP usw.) die im wesentlichen
untereinander kompatibel sind. Programme die unter einer älteren
Version entwickelt wurden und funktionierten sollten also auch
auf einer neueren Version laufen. Neben Windows existieren noch
eine Reihe anderer Systeme wie z.B. Linux, Unix, OS2, BSD und
viele mehr. Der wesentliche Unterschied ist, dass es sich bei
Windows um ein kommerziell vertriebenes Produkt handelt, welches
sich vor allem im Bereich der Wirtschaft und Industrie durchgesetzt
hat. Gründe hierfür sind zum einen die sehr gute Hardwareunterstützung,
zum anderen die technische Unterstützung durch die Firma
Microsoft. Über lange Zeit hatte Windows daher eine unangefochtene
Stellung vor allem im Bereich der Arbeitsstationen und Heimcomputer.
Seit einigen Jahren nimmt gerade im Bereich der Server der Einsatz
alternativer Betriebssysteme stark zu. Diese sind oftmals kostengünstiger,
leistungsfähiger und der Quelltext ist offen zugänglich.
Dies bietet viele Vorteile und daher setzen Firmen heute auf
Linux, BSD und Unix.
Bildschirmauflösung
Sagt aus wieviele Bildpunkte auf dem Monitor dargestellt werden
BIOS
BIOS ist die Abkürzung für "Basic Input Output
System". Das BIOS ist ein hardwaregebundenes Kernsystem
zur Kontrolle und Steuerung des Datenstroms zwischen den einzelnen
Hardwarekomponenten.
Im Gegensatz zum Arbeitsspeicher werden die im BIOS gespeicherten
Einstellungen nach dem Abschalten des Systems nicht gelöscht
da diese in einem sogenannten EPROM gespeichert sind und dieser
ständig über eine auf dem Mainboard angebrachte Batterie
mit Strom versorgt wird. Das BIOS ist meist durch einen Jumper
oder durch eine Einstellung im BIOS selbst gegen ein Überschreiben
schützbar und kann wenn überhaupt nur mit extra dafür
vorgesehenen Programmen geupdatet werden. Bei jedem Neustart
führt das BIOS einen Selbsttest durch und ist dannach dafür
zuständig die Grafikkarte, Maus und Tastatur, den RAM, die
Erweiterungskaten und Ports und die Festplatten sowie andere
Laufwerke zu erkennen und dannach den Datenstrom zu diesen zu
kontrollieren bis diese Aufgabe vom Betriebssystem übernommen
wird.
Bookmark
Englisch für "Lesezeichen"
- Funktion von Browsern um über einen Klick zu seinen Favoriten
zu gelangen.
Browser
Browser sind Programme die dazu notwendig sind, Internetseiten
zu betrachten. Der Browser übernimmt die Abfrage der auf
einem entfernten Rechner liegenden Webseiten und die Interpretation
der im HTML-Format abgelegten Informationen über Aussehen
und Struktur der anzuzeigenden Webseite und stellt diese grafisch
dar. Moderne Browser verfügen neben der Textinterpretation
und der Darstellung von Bildern auch über PlugIns und
AddOns die es ermöglichen Videoclips, Musik und weitere
Dateiformate zu verwenden. Der erste für das World Wide
Web (WWW) entwickelte grafische Browser wurde vom NCSA entwickelt
und hieß
Mosaic. Er ist der Vorgänger aller modernen Browser und
somit der Ursprung für Programme wie den InternetExplorer
(MSIE) der Firma Microsoft, den Netscape Navigator (NN) und des
Opera Browsers. In letzter Zeit wird die lange unangefochtene
Vormachtsstellung des Internet Explorers von Microsoft durch
die flexiblere und sichere Open-Source-Alternative Firefox sehr
erfolgreich angegriffen.
C
C64
Der Commodore 64 (kurz: C64, umgangssprachlich auch 64er) ist
ein 8-Bit-Heimcomputer mit 64 KB RAM. Äußerst populär
war der von Commodore gebaute C64 Mitte bis Ende der 1980er
Jahre sowohl als Spielekonsole als auch zur Softwareentwicklung.
Er gilt als der meistverkaufte Heimcomputer und erfreut sich
auch heute noch großer Beliebtheit. Im Gegensatz zu modernen
PCs verfügte der C64 über keine internen Massenspeichergeräte,
alle Programme mussten von externen Laufwerken, wie der Datasette
oder dem VC1541-Diskettenlaufwerk geladen werden. Lediglich
die Grundfunktionen sind in einem 8 KB großen ROM-Chip,
dem sogenannten Kernel (wurde bei Commodore KERNAL genannt
und stand für Keyboard Entry Read, Network, And Link)
gespeichert, wesentlicher Bestandteil war dabei die Programmiersprache
Commodore BASIC V2, welche weitere 8 KB im ROM belegte.
Chatroom
Webseite über die mehrere Internetnutzer interaktiv miteinander
sprechen können indem sie Sätze über die Tastatur
eingeben die dann allen anderen "Chattern" erscheinen.
Client
Arbeitsplatzrechner oder Programme, die Dienstleistungen von
Servern in Anspruch nehmen. So können Rechner in Netzen
gemeinsame Betriebsmittel oder Dienste mit anderen teilen.
Computer
Ein Computer, auch Rechner, oder PC (personal computer) genannt,
ist ein Apparat, der Informationen mit Hilfe einer programmierbaren
Rechenvorschrift verarbeiten kann. Der englische Begriff computer,
abgeleitet vom Verb to compute (rechnen), bezeichnete ursprünglich
Menschen, die quälend langwierige Berechnungen vornahmen,
zum Beispiel für Astronomen im Mittelalter. Bis in die
60er Jahre wurde diese Arbeit vornehmlich von Frauen mit Hilfe
von Rechenmaschinen erledigt. Später ging der Begriff
auf die Maschinen selbst über.
Content
Managment System (CMS)
Unter Contentmanagement versteht man das Aufbereiten, Produzieren,
Publizieren und auch das Einkaufen von Inhalten für die
Präsentation im Web.
Um Contentmanagement durchzuführen setzen Firmen heute oft
auf sogenannte Contentmanagement-Systeme (CMS). Bei der CMS-Software
handelt es sich meist um ein modular aufgebautes System, dessen
Herzstück eine Medien-Datenbank darstellt. Die Mediendatenbank
erlaubt das Verwalten und Strukturieren von beliebigen digitalen
Inhalten, also z. B. von Texten, Bildern, Musik- und Videodaten.
Ein Contentmanagementsystem erlaubt gerade bei größeren
Redaktionen die schnelle und unkomplizierte Mehrfachnutzung von
Inhalten und somit einen kostengünstigeren und optimierten
Arbeitsablauf.
Cookies
englisch für "Kekse" - Kleine Textdatei auf der
Festplatte den Nutzers, die Daten enthält die einen Nutzer
bei einem Folgebesuch identifizieren können.
Co-Prozessor
Zusätzlicher Prozessor eines Rechners. Entlastet durch Abnahme
von speziellen Funktionen den Hauptprozessor.
CPU
CPU ist die Abkürzung für "Central Processing
Unit", also Zentraleinheit - englisch für Prozessor
- Herzstück eines jeden Computers, Montage erfolgt auf dem
Motherboard.
Die CPU - "Central Processing Unit" - ist der Chip
in einem Computer, der für das Interpretieren von Befehlen
und zum Ausführen von Programmen verantwortlich ist. Die
CPU ist die wichtigste Komponente eines Computersystems. Siehe
auch Prozessor
D
Datenbank
Bezeichnung für eine Sammlung von Daten die zueinander einen
Bezug haben. Mit der Hilfe von Datenbanken werden Kundendaten,
Rechnungsdaten, Archive usw. organisiert und verwaltet.
In einer Datenbank werden große Mengen an Informationen
in Tabellen zusammengefaßt und kategorisiert. Die Unterteilung
der Datensätze in einzelne Felder erfolgt zur Strukturierung
der Daten und um diese später einzeln abfragen oder miteinander
in Relation setzen zu können. Weit verbeitete Softwarelösungen
für Datenbanken sind z. B. Oracle, MYSQL, PostgreSQL, mSQL
und SQL.
DHCP
Abkürzung für "Dynamic Host Configuration Protocol" -
weist einem Client dynamisch eine IP-Adresse zu.
Display
Bezeichnung für ein Gerät zum Visualisieren von Daten,
Monitore werden z. B. als Displays bezeichnet.
DVB
Digital Video Broadcast - Standart für digitales Fernsehen
und Rundfunk
E
EDV
Die Elektronische Datenverarbeitung (kurz EDV oder DV genannt)
ist der Sammelbegriff für die Erfassung und Bearbeitung
von Daten (=Datenverarbeitung) durch elektronische Maschinen.
Elektronische Maschinen waren früher elektromechanische
Maschinen, welche mit Lochkarten arbeiteten, heute sind es
in der Regel Computer.
E-Mail
Abkürzung für "Electronic Mail" - englisch
für elektronische Post
Eine Email ermöglicht das elektronische Versenden von Texten
aber auch von Bild-, Video- und Tondaten an andere Benutzer im
Internet. Der Email Dienst ist einer der ältesten Internetdienste überhaupt.
Den Versand der Daten übernehmen sogenannte Mail-Server.
Zur Identifizierung des Empfängers wird bei der Übertragung
von Elektronischer Post eine eindeutige Email-Adresse verwendet.
Im Internet hat diese in der Regel die Form benutzer at rechner.domain,
wobei der Benutzer die Benutzerkennung des Empfängers (also
z. B. seinen Namen) darstellt.
Emulation
Emulation heißt Simulation oder Nachahmung - ein Gerät
oder ein Programm verhält sich wie ein anderes Gerät
oder Programm.
Ethernet
von den Firmen Intel, Dec und Xerox entwickelter Standard für
Netzwerke.
F
FAQ
Frequently asked Questions (Oft gestellte Fragen)
Festplatte
Eine Festplatte (HDD) ist ein Massenspeichermedium für Daten.
Im gegensatz zum RAM ist eine Festplatte in der Lage Daten permanent
zu speichern.
Eine Festplatte (HDD) ist ein im Computer fest installierter
physikalischer Massenspeicher der in der Lage ist große
Datenmengen dauerhaft zu speichern. Die Daten werden bei einer
Festplatte magnetisch auf Scheiben geschrieben, welche sich wie
bei einem CD oder Schallplattenspieler drehen. Lese und Schreibköpfe
schreiben die Daten ringförmig auf die Scheibe bzw. lesen
diese. Die Köpfe sind jeweils ein winziger Magnet und sind
in der Lage eine Metallbeschichtung dauerhaft zu polarisieren
bzw. diese Polarisierung wieder in ein elektrisches Signal zu
verwandeln, also zu lesen. Der Vorteil einer Festplatte gegenüber
flüchtigen Speichern wie z. B. dem Arbeitsspeicher (RAM)
ist, dass die Daten nach einem Absturz bzw. Stromausfall immernoch
auf der Festplatte verfügbar sind, da kein Strom zum Datenerhalt
benötigt wird. Selbst bei einem Headcrash (Beschädigung
des Lese-Schreibkopfs) bietet eine Festplatte noch relativ gute
Möglichkeiten einer Datenrettung. Es gibt mittlerweile eine
ganze Reihe unterschiedlicher Festplatten. Diese unterscheiden
sich meistens für den Anwender zunächst in der Drehgeschwndigkeit
die in der Regel zwischen 5.400 und 7.200 Umdrehungen pro Minute
liegt (Heim-Computer). Neben der Drehgeschwindigkeit einer Festplatte
hat vorallem der Cache der Festplatte eine Auswirkung auf die
Zugriffszeiten und die Geschwindigkeit, aber auch das Interface
welches die Platte nutzt um die Daten an den Rechner zu übermitteln.
Gängige Interfaces sind hier z. B. SCSI, ATA (IDE, EIDE),
Serial ATA (SATA) aber auch Firewire und USB.
Firewall
selektive Filtersoftware die nur bestimmte Daten passieren läßt
und somit einen Schutz vor Angriffen darstellt. Vergleichbar
mit einer Passkontrolle an der Grenze.
Firmware
Auf einem Flash-ROM oder EEPROM gespeichertes BIOS eines seperaten
Gerätes.
Flatrate
Als Flatrate bezeichnet man ein Pauschalangebot für Telefon
oder Internet. Die Abrechnung erfolgt z. B. nicht nach Minuten
sondern pauschal einmal pro Monat zu einem Festpreis.
Gerade im Bereich der Internet-Dienste über ISDN oder DSL
ist die Flatrate für den Endkunden sehr interessant, da
man jeden Monat einen festen überschaubaren Betrag zahlt,
unabhängig von der übertragenen Datenmenge (Transfervolumen).
Auch die Zeit der Nutzung spielt bei einer Flatrate keinerlei
Rolle. Auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten gibt
es mittlerweile verschiedene Tarifmodelle für Flatrates:
Uneingeschränkte Flatrate: Der Kunde kann soviel surfen
und Daten übertragen wie er will. Flatrate mit Volumensbegrenzung:
Der Kunde kann soviel surfen wie er will, das Transfervolumen
ist jedoch beschränkt, es handelt sich also lediglich um
eine zeitlich unbegrenzte Flatrate. Mittlerweile gibt es auch
im Mobilfunk Flatrates, die es z. B. erlauben uneingeschränkt
SMS zu verschicken oder über WAP unbegrenzt lange im Internet
zu surfen. Ein Beispiel für eine Telefon-Flatrate sind z.
B. der XXL-Tarif der deutschen Telekom der es erlaubt, an Sonn-
und Feiertagen zum Pauschalpreis zu telefonieren.
G
Gateway
englisch für "Torweg" bzw.
"Einfahrt" - ein Gateway ermöglicht die Kommunikation
zwischen Rechnern aus unterschiedlichen Netzen - Ein Gateway
kann z. B. ein LAN mit dem Internet verbinden.
Google
Google ist die Internet-Suchmaschine der Firma Google Inc. mit
Sitz in Mountain View (USA). Die Firma wurde am 7. September
1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet. Am selben
Tag wurde eine erste Testversion des Programms auf den Markt
gebracht. Noch im gleichen Jahr ging die Suchmaschine offiziell
ans Netz. Gilt zur Zeit als die wichtigste Suchmaschine.
Groupware
Software die entwickelt wurde, um Gemeinschaftsarbeiten zu unterstützen,
zu planen und zu realisieren mit Aufgabenmanagement, Kalender,
Notitzfunktionen und anderem.
GUI
Graphical User Interface - Technisch für grafische Benutzeroberflächen
H
Hardware
alle festen Bestandteile eines Computers inklusiver der Peripherie
Homepage
Bezeichnung für die erste Seite (Startseite) eines Internettauftritts,
wird jedoch meist als Synonym zu Webseite bzw. Internetseite
verwendet.
Host
wörtlich: "Gastgeber" - Hosts sind Großrechner
und Server, an denen Arbeitsstationen angeschlossen sind, für
die innerhalb eines Netzwerks besondere Dienste bereitgestellt
werden
Hosting
Bezeichnung für die Bereitstellung von Diensten. Zumeist
ist damit der HTTP Dienst gemeint, der Webseiten im Internet
zur Verfügung stellt.
HTML
HyperText Markup Language - Seitenbeschreibungssprache für
Internet-Dokumente
HTTP
Hypertext Transfer Protocol - Übertragungsstandart im WWW
Hyperlink
Engl. für Querverweis, Verweis, Verknüpfung - im Internet
bezeichnet man einen anklickbaren Verweis auf eine andere Internet-Seite
als Hyperlink oder kurz Link.
Hub
Hub ist englisch für Mittelpunkt - Knotenpunkt in einem
Sternförmigen Netzwerk, Router - siehe auch Switch
Ein Hub ist dazu da in einem Netzwerk mehrere Computer miteinander
zu verbinden. Aufgrund der Funktionsweise eines Hubs muß das
Netzwerk hierzu sternförmig sein. Ein Hub arbeitet wie folgt:
Der Hub empfängt ein Datenpacket auf einem Port. Dieses
Datenpaket sendet er nun an alle anderen Ports weiter und wartet
dann auf den Empfang von neuen Paketen. Bekommt der Hub gleichzeitig
zwei Pakete gesendet, so kommt es zu einer sogenannten Kollision.
Der Hub ist nicht in der Lage gleichzeitig zwei Pakete zu verarbeiten
oder diese für kurze Zeit zu speichern. Eines der Pakete
geht verlohren und muss erneut gesendet werden. Ein weiterer
Nachteil bei einem Hub ist die Tatsache, dass dieser wie schon
beschrieben ein Paket immer an alle Ports sendet. Im Gegensatz
zu einem Switch ist ein Hub also nicht in der Lage intelligentes
Routing zu betreiben.
I
i386
Abkürzung für "i80386"
- 16Bit CISC Mikroprozessorklasse des Chipherstellers Intel.
Siehe auch X86-Prozessor
IDE
Integrated Device Equipment - Schnittstellen-Standard, von Compaq
und Western Digital (1984)
Internet
Weltweit größtes Computernetzwerk. Siehe auch WWW
Intranet
Bezeichnung für ein Firmeninternes Computernetz welches
dem Internet nachempfunden ist und dazu diehnt den Mitarbeitern
Firmeninterne Inhalte zu vermitteln
IT
Informationstechnik (IT) (auch Informationstechnologie) ist der
heute gebräuchliche Oberbegriff für die Informations-
und Datenverarbeitung sowie die dafür benötigte Hardware.
Der Begriff „Informationstechnologie“
kommt aus dem Englischen und ist (laut Duden) die korrekte Übersetzung
des englischen Begriffs information technology.
J
Java
wichtige Internetprogrammiersprache von SUN (Firma).
jpeg
(joint photografic expert group) Besonders im Internet sehr gebräuchliches
Kommpressionsformat für Bilder.
K
Kernel
Kernel (Kern) des Betriebssystems welcher die Grundfunktionen
eines Systems bereitstellt.
Klammeraffe
Umgangssprachliche Bezeichnung für das "@"-Zeichen,
welches z.B. in einer E-Mail-Adresse vorkommt.
L
LAN
LAN heißt "Local Area Network"
- lokales Netzwerk, gemeinsamer Standort, örtlich begrenzt
Ein LAN ist ein Lokales Netzwerk zuhause oder innerhalb einer
Firma. Ein LAN ist in der Regel räumlich auf kurze Distanzen
begrenzt, also auf ein Gebäude oder auf einen Unternehmensstandort,
nicht jedoch durch dir Anzahl der darin befindlichen Rechner.
Ein LAN kann durchaus mehrere hundert oder sogar mehrere tausend
Rechner umfassen. Lokale Netzwerke diehnen in der Regel dazu
von mehreren Rechnern aus gemeinsam einen Drucker, ein Fax oder
sogar Software zu nutzen. Netzwerke die größer als
ein LAN sind und räumlich nichtmehr begrenzt nennt man WAN
(Wide Area Network) oder MAN (Metropolitan Area Network). Ein
drahtloses Netzwerk wird als WLAN bezeichnet.
Laserdrucker
Drucker, der auf dem Prinzip eines Kopierers basiert und Toner
statt Tinte verwendet. Der Toner wird durch erhitzen auf dem
Papier fixiert.
LDAP
Abkürzung für "Lightweight Directory Access Protocol"
- Ein auf ASCII basierender und plattformunabhängiger Verzeichnisdienst.
Vergleichbar mit NDS von Novell oder ADS von Microsoft.
Linux
Linux (oder auch GNU/Linux, siehe GNU/Linux-Namensstreit) ist
ein freies und plattformunabhängiges Mehrbenutzer-Betriebssystem
für Computer, das Unix ähnlich ist. Erstmals eingesetzt
wurde Linux 1991 nach der Veröffentlichung des ersten
Linux-Kernels durch Linus Torvalds. Die Einsatzbereiche von
Linux variieren stark und umfassen unter anderem die Nutzung
auf Desktop-Rechnern, Servern, Handys, Routern, Multimedia-Endgeräten
und Supercomputern. Linux wird auf vielen Computern und Servern
weltweit in nahezu allen Bereichen der Computertechnik eingesetzt.
Beispiele dafür sind die Server der Wikipedia und die
des Suchmaschinenbetreibers Google.
M
Mac
Bezeichnung für den Computer der Firma Apple
MAC-Adresse
Abkürzung für "Media Access Control" - Eine
durch Hexadezimalzahlen dargestellte, 48 Bit große und
in der Regel unveränderbare Identifizierungsnummer einer
Netzwerkkarte.
Mainboard
Mainboard ist die Bezeichnung für die Hauptplatine bei einem
Computer.
Mainboard ist engl. für Hauptplatine - auf dem Mainboard
werden alle Komponenten eines PC angebracht und angeschlossen
wie Prozessor (CPU), Speicher, Chipsatz, Erweiterungssteckplätze
und Laufwerke. eine etwas ausführlichere Erklärung
für Mainboard gibt es unter dem Begriff Motherboard.
Malware
Als Malware bezeichnet man Software die hauptsächlich negative
Auswirkungen für den User hat - Hierzu gehören unter
anderem Viren und Trojaner.
MBR
Abkürzung für Master Boot Record
Microsoft
1975 wurde im US-Bundesstaat Washington in Redmond von Bill Gates
und Paul Allen der heute wohl größte Hersteller
von Software gegründet - Microsoft. Im Jahre 1980 begann
die eigentliche Erfolgsgeschichte, als IBM die damals noch
sehr kleine Firma beauftragte das Betriebssystem für den
ersten PC von IBM zu schreiben. Bekannt wurde Microsoft zunächst
durch das Betriebssystem MS-DOS, später auch durch sein
weit verbreitetes Windows-System, welches heute in vielen verschiedenen
Versionen auf dem Markt ist. Mit Windows 95 gelang Microsoft
der weltweite Durchbruch im Anwendungsbereich. Die Entwicklung
von Standart-Software wie Word, Exel und Powerpoint machte
Microsoft schließlich zum Weltkonzern mit jährlichen
Milliardenumsätzen.
Motherboard
engl. für Hauptplatine - auf dem Motherboard werden alle
Komponenten eines PC angebracht und angeschlossen wie Prozessor
(CPU), Speicher, Chipsatz, Erweiterungssteckplätze und Laufwerke.
Motherboard ist die englische Bezeichnung für "Hauptplatine".
Das Motherboard ist der größte und wichtigste Baustein
eines Computers, auf ihm sind alle wichtigen Schaltungen und
Komponenten zu finden. Hierzu zählen unter anderem die Controller
für die Festplatten, die USB-Geräte und die seriellen
und parallelen Schnittstellen. Die Steckplätze für
den Arbeitsspeicher, die Grafikkarte und andere Erweiterungskarten,
die CPU, das Bios und für alle wichtigen Kabel befinden
sich ebenfalls auf dem Motherboard. Für den Aufbau eines
Boards und die Anordnung der Komponenten gibt es mehrere Standards.
Der am häufigsten verwendete Standard nennt sich ATX. Der
Vorgängerstandard den man noch bei älteren Motherboards
findet nennt sich AT Standart und basiert auf dem original AT-Motherboard
von IBM.
mp3
Abkürzung für "MPEG 1 layer 3" - verlustbehaftetes
Kompressions-Verfahren für Musik
Multitasking
Bezeichnet den Prozess des zeitgleichen Ausführens mehrerer
Programme.
N
Netzwerk
Computerverbund zum Austauschen von Daten - oft Server- und Clientrechner
Als Netzwerk bezeichnet man den Verbund mehrerer Computer, die
miteinander kommunizieren können. Man unterscheidet hierbei
zwei Typen von Netzwerken, diese heißen LAN und WAN. Server
und Clients sind wesentliche Bestandteile der meisten Netzwerke.
Netzwerke werden in der Regel dazu verwendet vielen Clients Informationen
oder Ressourcen wie z. B. einen Drucker über einen Server
zentral zugänglich zu machen. Das Internet ist das heute
wichtigste und größte Netzwerk. Der Austausch der
Daten erfolgt über sogenannte Netzwerkprotokolle. Die zu übermittelnden
Daten werden in Pakete zerlegt und dann über die Netzwerkkarte
auf den Weg zum Empfänger geschickt. Dieser kann Hunderte
von Kilometern weit weg sein, Router sorgen dafür, das die
Information beim Empfänger ankommt. Vorteile von Netzwerken
sind unter anderem der schnelle Datenaustausch zwischen mehreren
Computern und die Möglichkeit Daten zentral zur Verfügung
zu stellen. Weiterhin ist es durch Netzwerke möglich geworden,
dass mehrere Personen zusammen an ein und dem selben Projekt
arbeiten und Veränderungen allen Beteiligten sofort zugänglich
gemacht werden können. Nachteile von Netzwerken finden sich
hauptsächlich im Bereich der Sicherheit, da eine Vernetzung
immer auch eine zusätzliche Angriffsmöglichkeit mit
sich bringt und unter Umständen das Abhören der übertragenen
Informationen zulässt. Drahtlose Netzwerke (WLAN) sind hier
weit mehr gefährdet als Netzwerke die ihre Daten über
Kabel übermitteln. Ein Abhören der Daten ist bei Funksystemen
ohne großen technischen Aufwand möglich, die Industrie
setzt daher auf Verschlüsselungsverfahren um dies zu verhindern.
Netzwerkkarte
Eine Netzwerkkarte ist eine Steckkarte zum vernetzen mehrerer
Computer. Durch die Netzwerkkarte wird es möglich einen
Rechner an einen Hub oder Switch anzuschließen und diesen
somit zu vernetzen.
Eine Netzwerkkarte ist heute einer der wohl wichtigsten Bestandteile
eines Computers. Gerade in Firmen ist es notwendig das die Mitarbeiter
von allen PCs auf die zentral auf einem Server gespeicherten
Daten zugreifen können. Die Bereitstellung dieser Daten
erfolgt über ein Netzwerk und die Verbindung zu diesem erfolgt über
eine Netzwerkkarte die mit einem Kabel an einen Hub oder einen
Switch angeschlossen ist. Mittlerweile gibt es zusätzlich
noch die Möglichkeit einen PC über eine Funk-Netzwerkkarte
mittels Wireless-Lan zu verbinden. Für viele Firmen kommt
dies wegen der unzureichenden Sicherheit und der vergleichsweise
niedrigeren Datenübertragungsrate nicht in Frage. Kabelnetzwerke
erreichen mittlerweile Datenübertragungsraten von mehreren
Gigabit und Standards von 100 bis 1000 MBit/s sind auch für
den Endkunden mittlerweile erschwinglich. Eine Netzwerkkarte
ist in der Regel eine PCI oder PCMCIA Erweiterungskarte, es gibt
aber auch Karten die über USB mit dem Computer verbunden
werden.
O
OpenSource
Software mit öffentlich zugänglichem Quellcode wird
als OpenSource bezeichnet. Durch den offenen Quellcode kann jeder
interessierte Programmierer an der Software weiterprogrammieren.
OS
Abkürzung für "Operating System" - auch Betriebssystem
genannt
P
Patchkabel
Ein Patchkabel wird in der Regel dazu verwendet zwei Buchsen
zweier Geräte (z. B. Netzwerkkarte und Patchfeld) miteinander
zu verbinden.
Patchkabel heißt übersetzt soviel wie Flicken-Kabel.
Dieser Ausdruck bezeichnet das beim Patchen angewandte Vorgehen.
Man überbrückt bzw. flickt mit dem Patchkabel das fehlende
Stück zwischen zwei Buchsen. Der Vorteil von Patchkabeln
liegt darin, dass sich fest verlegte Kabelstänge mit Hilfe
der Kabel und einem Patchfeld variabel miteinander verbinden
lassen. Je nach Art der Patchkabel sollte man unbedingt auf die
interne Verkabelung der Patchkabel achten. Ein Twistedpair-Kabel
welche für Ethernet-Netzwerke verwendet wird gibt es z.
B. in einer normalen und einer gekreuzten Version (Crosslink).
PC
siehe Computer
PCI-Express
PCI-Express ist die Bezeichnung für den als Nachfolger von
AGP gehandelten seriellen PCI-Express Bus.
Der PCI-Express Standard wurde Mitte 2002 von der PCI Special
Interest Group (PCISIG) verabschiedet. Im Gegensatz zu PCI-X-2
ist PCI-Express nichtmehr abwärtskompatibel und funktioniert
nurnoch mit komplett neuer Hardware. Wegen der hohen Datentransferraten
eignet sich PCI-Express als Nachfolgebus von AGP für die
immer schneller werdenden Grafikkarten. Die Bandbreite von PCI-Express
soll zu Beginn bei 2,5 GBit pro Sekunde liegen und eine vielfache
Steigerung der Bandbreite noch ermöglichen. Grafikkartenhersteller
haben schon jetzt Karten für PCI-Express angekündigt
und wollen so schnel wie möglich von dem noch nichtmals
ausgelasteten AGP Standard auf PCI-Express umsteigen, da dieser
eine höhere Leistungsaufnahme bei Grafikkarten ermöglicht
und diese so noch viel leistungsfähiger werden können.
Technisch ist PCI-Express ein schneller serieller Bus und ermöglicht
pro Leitung und Richtung eine Übertragungsrate von 2,5 GBit
pro Sekunde. Mehrere Leitungen von PCI-Express lassen sich bündeln
und ermöglichten somit noch viel höhere Übertragungsraten.
Die Busbandbreite kann von einem bis zu 32 Leitungspaaren variieren.
PCMCIA
Personal Computer Memory Card International Association - Internationale
Norm für Speicher und Erweiterungskarten, besonders gebräuchlich
in Notebooks.
PDA
PDA steht für "Personal Digital Assistent" - und
bezeichnet einen handlichen, flachen Computer den man in der
Hand halten kann, daher auch Handheld genannt.
PHP
Serverseitige, in HTML eingebettete Scriptsprache zu Erstellung
von dynamischen Webseiten.
Die erste Version entwickelte 1994 Rasmus Lerdorf, der eigentlich
nur eine Möglichkeit zur Programmierung seines eigenen Webservers
suchte. Er nannte seine kleine Scriptmaschine "Personal
Homepage Tool". Die Applikation stelle er ins Internet und
ließ die freie Verbreitung zu. So entstand PHP, als Abkürzung
für "Personal Home Page". Später entwickelten
die Opensource-Jünger, bekannt für kryptische Abkürzungen,
die rekursive Version "PHP Hypertext Processor". Den
Weg zum professionellen Programm ging PHP erst 1995. Unter dem
Namen PHP/FI (Form Interface) wurde die erste wirklich nutzbare
Version veröffentlicht. PHP/FI wird als Version 2 angesehen.
Seit dieser Zeit entwickelte sich PHP rasant weiter. Zum einen
trug dazu die freie Verfügbarkeit bei und zum anderen der
grandiose Funktionsumfang insbesondere was den Zugriff auf Datenbank
angeht. PHP unterstützt mehr Datenbanken direkt, als die
meisten Programmierer überhaupt vom Namen her kennen. Den
Erfolg macht nicht zuletzt die gute Unterstützung für
die Datenbank MySQL aus, die wie PHP auch als Opensource verfügbar
ist.
POP3
Abkürzung für Post Office Protocol, 3 ist die Versionsnummer,
das POP3-Protokoll wird bei der Übermittlung von Emails
verwendet.
POP3 ist ein sehr häufig verwendetes Email Protokoll und
kommt beim Abrufen der Mails von einem Mailserver zum Einsatz.
Weil beim POP3-Protokoll der Benutzername und das Passwort unverschlüsselt über
das Netzwerk (z.B. Internet) versendet werden stellt diese Art
der Übermittlung grundsätzlich ein Sicherheitsrisiko
da. Es ist mittels Software unter Umständen möglich
die übermittelten Daten mitzulesen und zu sammeln.
Postscript
Postscript (kurz PS) bezeichnet eine von der Firma Adobe Systems
Inc. entwickelte Seitenbeschreibungssprache
Printserver
Als Printserver bezeichnet man einen PC oder ein Zusatzgerät
zur Integration eines Druckes in ein Netzwerk. Der Printserver
nimmt Druckaufträge an und leitet sie der Reihe nach an
den Drucker weiter.
Prozessor
Der Prozessor ist die Zentrale Recheneinheit (CPU), Herzstück
eines Computers, une eine komplizierte logische Schaltung.
Ein Prozessor besteht aus Millionen winzig kleiner Transistoren.
Ein Transistor ist Schalter mit den Beiden Zuständen "an" bzw. "aus"
und stellt den Grundbaustein integrierter Schaltungen da. Ohne
die Erfindung des Transistors wären komplexe logische Schaltungen
wie die eines Prozessors undenkbar. Transistoren sind klein,
benötigen wenig Strom und sind im Vergleich zu den früher
verwendeten Röhren nicht so störanfällig. Der
erste von Intel hergestellte Prozessor war der 4004 und kam 1969
auf den Markt. Er bestand aus gerade mal 2300 Transistoren. Der
Pentium 133 Prozessor der 1995 auf den Markt kam bestand schon
aus ca. 5,5 Millionen Transistoren. Dank moderner Herstellungsverfahren
ist es möglich immer kleinere Transistoren herzustellen
und immer komplexere Schaltungen zu bauen. Die Prozessoren werden
somit immer schneller und leistungsfähiger.
PS/2
Schnittstelle am PC, an der vor allem Mäuse und Tastaturen
angeschlossen werden.
Q
Quicktime
Quicktime ist ein von Apple entwickeltes Format zur Speicherung
von Videodateien.
R
Raid
Redundant Array of Inexpensive Disks - System bzw. Verbund mehrerer
Festplatten zur Steigerung der Geschwindigkeit oder der Datensicherheit.
RAM
RAM ist die Abkürzung für "Random Access Memory",
Direktzugriffsspeicher - andere Bezeichnung für Arbeitsspeicher
Bei den sogenannten RAM-Bausteinen handelt es sich in der Regel
um flüchtige Speicher, die ständig Spannung benötigen
um die abgespeicherten Informationen zu erhalten. Die RAM-Bausteine
eines PC finden sich auf dem Mainboard. Sie sind in extra dafür
vorgesehenen Steckplätzen untergebracht. Die RAM-Speicherzellen
dienen dazu Daten für die Verarbeitung durch die CPU des
Computers aufzunehmen, auf Systemebene wird der RAM-Speicher
als Arbeitsspeicher bezeichnet. Da der RAM wahlfreien Zugriff
gewährt, kann die CPU von jeder beliebigen Position oder
Adresse innerhalb des RAM-Speichers Daten abrufen. Im Laufe der
Zeit wurden die RAM-Bausteine immer leistungsfähiger und
schneller, heute existieren viele verschiedene Ramtypen nebeneinander.
Hier ist eine kleine Liste häufig eingesetzter Ramtypen:
SIMM-RAM, SRAM, SLDRAM, SDRAM, RDRAM (auch Rambus genannt), EDO,
DRAM, DDR-RAM weitere Informationen: siehe Arbeitsspeicher
Reboot
Zurücksetzen (Neustart) des PCs.
Registry
Datenbank, in der bei Windows Informationen zu installierter
Hardware und Software zu finden sind.
Router
Verbindet zwei oder mehr Netzwerke miteinander und leitet Daten
intelligent weiter.
Router haben die Aufgabe zwei räumlich voneinander getrennte
Netzwerke miteinander zu verbinden. Dies geschieht entweder über
eine extra dafür vorgesehene Datenleitung, wie z.B. eine
ISDN-Verbindung oder Standleitung, oder aber in verschlüsselter
Form über ein öffentlich zugängliches Netzwerk
wie das Internet. Sendet ein Rechner eine Anfrage an eine nicht
lokal erreichbare Adresse, so stellt der Router automatisch den
Kontakt zu der entfernten Adresse her. Router die zwei Netzwerke
(LAN) miteinander verbinden nennt man
"Bridges" (Brücken). Router die ein lokales Netzwerk über
eine Einwahlverbindung mit dem Internet verbinden nennt man NAT-Router.
Diese kommen vorallem dann zum Einsatz, wenn mehrere Computer über
eine Einwahlverbindung auf das Internet zugreifen und nur eine
IPadresse zur Verfügung steht. DSL- und ISDN-Router sind
Beispiele hierfür. Der Router sorgt dafür, dass Anfragen
aus dem lokalen Netzwerk weitergeleitet werden und die Antwortpakete
wieder zurück zum richtigen PC des lokalen Netzes geroutet
werden.
root
Englisch für Wurzel. Systemaccount des Systemadministrators
bei Unix-Derivaten wie z.B. auch Linux
S
Schnittstelle
Vereinbarung wie Informationen zu interpretieren oder zu übertragen
sind - Beim Datenaustausch muss der Sender die Daten korrekt
zur Verfügung stellen, der Empfänger muss sie interpretieren
können.
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Schnittstellen
auf Hardware und auf Software-Ebene. Auf Hardware-Ebene gibt
es unter anderem serielle Schnittstelen wie den Com-Port an dem
man z. B. eine Maus anschließen kann und auch parallele
Schnittstellen wie z. B. den Drucker-Anschluß. Auf Software-Ebene
existieren z. B. Schnittstellen zwischen Programmen die einen
Datenaustausch zwischen diesen ermöglichen.
Screenshot
Momentaufnahme eines Bildschirms, oder eines Bildschirmteils;
oft verwendet um Handbücher oder Anleitungen anschaulich
zu ergänzen.
SCSI
Abkürzung für "Small Computer System Interface" -
vor allem für Festplatten, Streamer und Scanner eingesetzter
Standard der definiert wie Peripheriegeräte mit einem PC
kommunizieren.
Der SCSI-Standard zeichnet sich gegenüber IDE vorallem wegen
seiner hohen Datenübertragungsrate und der höheren
Geräteanzahl aus. Die
Übertragungsrate beträgt bis zu 640 MB/s beim Ultra
640 SCSI-Standard. SCSI bietet zusätzlich die Möglichkeit
relativ lange Kabellängen zu verwenden und somit SCSI-Geräte
in externen Gehäusen unterzubringen.
Software
Software bezeichnet alle nichtphysischen Funktionsbestandteile
eines Computers. Dies umfasst vor allem Computerprogramme sowie
die zur Verwendung mit Computerprogrammen bestimmten Daten.
Software wird häufig in Gegensatz zu Hardware gesetzt,
welche den physischen Träger bezeichnet, auf dem Software
existiert und funktioniert und allein mit Hilfe dessen sie
ihre Funktion erfüllen kann. In diesem Sinne wurde der
Begriff erstmalig 1958 von John W. Tukey benutzt. Umgangssprachlich
wird "Software"
oft auch ausschließlich für "aktive" Daten,
also ausführbare Computerprogramme gebraucht, "passive" Daten
fallen dabei weg.
Spam
Unerwünschte Wurfsendungen in elektronischer Form (E-Mail),
oft kommerzieller Art.
SSH
Abkürzung für "Secure Shell" - Sichere Alternative
zu Telnet, bei der die Session verschlüsselt und somit abhörsicher
gemacht wird.
Suchmaschine
Als Suchmaschine bezeichnet man im Internet eine Webseite welche
eine Funktionalität zum Duchsuchen des Internets bereitstellt.
Eine Suchmaschine besteht in der Regel aus einem Spider (auch
Robot genannt) und aus einem Frontend (Oberfläche) welches
dem Benutzer die Suche ermöglicht und die Ergebnisse präsentiert.
Je nach Größe der Suchmaschine läuft diese auf
einem einzelnen Server oder aber auf einem Cluster. Gerade internationale
Suchmaschinen haben einen sehr großen Datenbestand und
laufen daher auf vielen tausend zusammengeschalteten Rechnern.
Je nach Einsatzgebiet und Funktionsumfang unterscheidet man bei
einer Suchmaschine zwischen einer Seitensuchmaschine (diese erlaubt
es eine einzelne Webseite zu durchsuchen), einer Meta-Suchmaschine
(diese durchsucht den Datenbestand anderer Suchmaschinen und
besitzt selbst keinen eigenen Datenbestand) und einer regulären
Suchmaschine. Bei normalen Suchmaschinen wird darüber hinaus
meist eine Einteilung in regionale bzw. Länderspezifische
Suchdienste und in internationale Suchdienste vorgenommen. Die
Suchergebnisseiten von Suchmaschinen nennt man in der Fachsprache
SERPs.
Suchmaschinenoptimierung
Als Suchmaschinenoptimierung bezeichnet man die Anpassung einer
Webseite um bessere Positionen in den Suchergebnissen einer
Suchmaschine zu erreichen und somit mehr Besucher zu erhalten.
Um das Internet nutzbar zu machen und um überhaupt qualitativ
hochwertige Inhalte auffindbar zu machen, wurden schon früh
Suchdienste eingerichtet. Diese Suchmaschinen werden mittlerweile
von nahezu allen Internetnutzern verwendet und bringen einen
nicht unerheblichen Prozentsatz an Besuchern auf die meisten
Webseiten. Für viele Betreiber lag also nichts näher
als die eigene Webseite so zu gestalten, dass diese in einer
Suchmaschine (bzw. deren SERPs) möglichst gut zu finden
ist. Diese Anpassung wird als Suchmaschinenoptimierung bezeichnet.
Systemsteuerung
Konfigurationsinterface und Teil von Microsoft Windows der es
erlaubt die meisten Einstellungen für Hardware und Software
vorzunehmen, Treiber und Programme zu installieren und zu deinstallieren.
T
TAPI
Abkürzung für "Telephony Application Programming
Interface" - Schnittstelle zur Programmierung von Telefon
Anwendungen, entwickelt von der Firma Microsoft.
TFT
Abkürzung für "Thin Film Transistor" - kurz
für Flachbildschirme, die in der Regel aus vielen Transistoren
zusammen mit der LCD Technologie bestehen.
U
USB
USB ist die Abkürzung für "Universal Serial Bus" -
Der USB-Port ist dazu da um externe Geräte an einen Computer
anzuschließen.
USB hat sich als Standard zum Anschließen externer Geräte
etabliert. Vorteile der USB Schnittstelle sind zum einen die
hoher Geschwindigkeit seit USB 2.0 und die einfache Handhabung,
da USB Plug and Play unterstützt. Geräte müssen
also nur an den Rechner angeschlossen werden, ein Neustart ist
in der Regel nicht erforderlich und Erweiterungskarten werden
nicht benötigt.
URL
Uniform Resource Locator - Adresse eines Internetauftritts.
Update
englisch für Aktuallisierung bzw. Erneuerung, Begriff der
meist verwendet wird für neue Software oder Treiberversionen
Besitzt man eine veraltete Version eines Programmes so bieten
die Hersteller in der Regel vergünstigte Updateversionen
an. Man muß bei einem Update nicht den vollen Kaufpreis
bezahlen, es wird jedoch vorausgesetzt, daß man bereits
eine Vorgängerversion besitzt. Je nach Lizensvertrag sind
Updates sogar völlig kostenlos und im Umfang der Software
enthalten. Dies ist gerade bei Treibern eigentlich immer der
Fall.
V
VGA
Abkürzung für "Video Graphics Array" - übersetzt
Video Grafik Umgebung, Grafikstandart mit 640x480 Bildpunkten
und mindestens 16 Farben
Virus
Kleines destruktives Programm zur Schädigung der Daten eines
Rechners oder Systems. Viele Viren nutzen dabei bekannte Sicherheitslücken
eines Betriebssystems oder haüfig genutzten Programmen,
wie z.B. Outlook oder dem Internet Explorer.
VPN
Virtual Private Network - Über eine bestehende Internetverbindung
wird das WWW direkt zu einem anderen PC im Internet getunnelt.
Wird .B. genutzt um von zu Hause im Firmennetzwerk arbeiten zu
können.
W
WAP
Abkürzung für Wireless Application Protocol. Internetprotokoll,
heute gebräuchlich bei Handys.
Webmaster
Verantwortlicher für eine Homepage oder ein Webportal, sowohl
für das Design als auch für den Inhalt.
Webserver
Ein Webserver ist ein Server im Internet oder Intranet zur Bereitstellung
von Webseiten und anderen Online Informationen.
Man bezeichnet einen solchen Server als Webserver, da er ausschließlich
Informationen für das Web bereitstellt. Dies können
HTML Seiten, Textdokumente, aber auch dynamische datenbankbasierte
Seiten sein. Um eine hohe Ausfallsicherheit bei einem Webserver
zu gewährleisten setzen Firmen bei ihren Servern in der
Regel auf Unix, Linux oder BSD
als Betriebssystem. Das Serverhousing erfolgt meist in gut angebundenen
Rechenzentren um eine optimale Anbindung an das Internet zu haben.
Die gängigste Webserver-Software für HTTP in diesem
Bereich ist der auf Opensource basierte
Apache.
Webspace
Bezeichnung für den Speicherplatz auf einem Webserver, der
zur Verfügung steht um Internetseiten abzulegen
Windows
Betriebssystem der Firma Microsoft. Erfreut sich weiter Verbreitung
wegen seiner einfachen visuellen Bedienbarkeit.
WLAN
WLAN ist die Abkürzung für "Wireless Lan" und
bezeichnet ein drahtloses, kabelloses Netzwerk, auch bekannt
als RLAN.
Die Wireless Lan (WLAN) Technik ermöglicht den drahtlosen
Einstieg in ein Netzwerk und wird daher gerne dazu verwendet
den Netzwerkzugang für tragbare Computer zu realisieren.
WLAN-Netzwerke findet man z. B. in Universitäten, auf Messen,
Bahnhöfen, Flüghäfen und neuerdings auch in Zügen
und Flugzeugen. Weitere Anwendungsgebiete sind z. B. die Vernetzung
zweier Häuser oder zweier Unternehmensstandorte. Die Vorteile
der kabellosen WLAN-Technik sind vorallem die schnelle Installation,
die gute Flächenabdeckung und die im Vergleich zu Kabelnetzwerken
geringen Installationskosten. Die Nachteile von WLAN sind in
erster Linie die beschränkte Bandbreite und die trotz Verschlüsselungsverfahren
(WEP) geringe Datensicherheit.
Workstation
Arbeitsplatzrechner, PC der hauptsächlich zum arbeiten benutzt
wird, Nutzung z. B. für Textverarbeitung oder Grafik, jedoch
nicht als Server.
WWW
World Wide Web - englisch, "Weltweites Netz"
X
X86-Prozessor
x86 bezeichnet den Befehlssatz einer von der Firma Intel entwickelten
Mikroprozessor-Architektur. Die x86-Architektur ist nach den
Prozessoren der 8086/8088 Reihe benannt, mit der sie 1978 eingeführt
wurde. Die ersten Nachfolgeprozessoren wurden später mit
80186, 80286 etc. benannt. Da sich Ziffernkombinationen nicht
markenrechtlich schützen lassen, gingen Intel und die
meisten Mitbewerber nach Einführung des Intel 80486 dazu über,
Wortmarken wie Pentium oder Celeron zu verwenden, aber das
alte Nummernschema blieb als Name der ganzen Familie erhalten.
Intel selbst nennt die Architektur heute IA-32 als Abkürzung
für Intel Architecture, 32-bit.
Y
Yahoo
großes Internationales Webverzeichnis. Siehe auch Google und Suchmaschine
Z
ZIP
verlustfreier Komprimierungsstandart, Packprogramm
Zuse, Konrad
Konrad Zuse (* 22. Juni 1910 in Berlin;
† 18. Dezember 1995 in Hünfeld bei Fulda) war ein
deutscher Bauingenieur, Erfinder des ersten funktionstüchtigen
Computers und Unternehmer (Zuse KG). Insgesamt hatte Zuse acht
Ehrendoktortitel und zwei Ehrenprofessuren. Nach ihm sind zwei
Medaillen benannt, die zum einen von der Gesellschaft für
Informatik und zum anderen vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes
für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Informatik vergeben
werden. Er gilt als der Erfinder dessen, was heute allgemein
als Computer bezeichnet wird; genauer gesagt der ersten vollautomatischen,
programmgesteuerten und frei programmierbaren, in binärer
Gleitkommarechnung arbeitenden Rechenanlage. Diese trug die Bezeichnung
Z3 und wurde 1941 fertig gestellt.
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