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A

Account
Zugang zu einem Dienst, oder die Benutzerkennung die zum Login verwendet werden muß.

Administrator
Systemverwalter mit uneingeschränkten Zugriff auf das System, der für die Wartung, Verwaltung und Betreuung des Systems zuständig ist

Apache
Ein Opensource Webserver. Durch verschiedene Module lässt er sich leicht erweitern um z.B. Webseiten über SSL zu verschlüsseln oder PHP zu parsen

Arbeitsspeicher
Beim Arbeitsspeicher handelt es sich um einen schnellen Speicher. Zugriffe auf den Arbeisspeicher sind innerhalb kürzester Zeit möglich, daher eignet sich dieser Speichertyp dazu Informationen abzulegen um kurz darauf erneut auf sie zuzugreifen. Merkmale beim Arbeitsspeicher sind, dass es sich beim Arbeitsspeicher um einen sogenannten flüchtigen Speicher handelt. Im Gegensatz zu nichtflüchtigen Speichern wie z. B. einer Festplatte oder einer CD gehen die gespeicherten Informationen beim Abschalten des Stroms verloren. Die Hardware des Arbeitsspeichers bezeichnet man als RAM. Mittlerweile existieren viele verschiedene Speicherchips, die sich im wesentlichen durch schnellere Zugriffszeiten oder durch die unterschiedliche Speicherkapazität und Zugriffsbreite unterscheiden.

ASCII
ASCII ist die Abkürzung für "American Standard Code for Information Interchange"
ASCII-Code zu verwenden ist eine Methode, Text als Binärwerte zu codieren. Das ASCII-System benötigt hierfür ungefähr 256 Kombinationen aus 8-Bit-Binärzahlen, um jeden möglichen Tastenanschlag auf der Tastatur zu codieren bzw. darzustellen.

Atari ST
Der Atari ST war ein Heimcomputer von Atari aus dem Jahr 1985. Die ST/TT-Serie eignete sich allerdings auch für professionelle Büroanwendungen. Die Abkürzung "ST" steht dabei für Sixteen/Thirty-Two (16/32), da der verwendete Hauptprozessor, der Motorola 68000, einen 16 Bit breiten Datenbus hat und intern mit 32 Bit arbeitet. Der Adressbus ist 24 Bit breit.

Athlon
Prozessorreihe der Chipschmiede AMD


B

Backup
Unter einem Backup oder auch deutsch Datensicherung versteht man sowohl den Vorgang des Kopierens der in einem Computersystem vorhandenen Daten auf ein Speichermedium (das im Allgemeinen transportabel ist), als auch das Ergebnis - die auf dem Speichermedium gesicherten Daten. Die Wiederherstellung eines Backups wird auch als Restore bezeichnet.

Barebone
System welches erst durch zusätzliche Komponenten komplett wird. Ein Barebone ist ein Basissystem und bedeutet übersetzt "reines Gerippe".

Benchmark
Als Benchmark bezeichnet man einen Wert den man als Maßstab für Leistungsvergleiche benutzt. Benchmarks gibt es im Hardware-, Software- aber auch im Dienstleistungsbereich.

Betriebssystem
Software die Grundfunktionen für die Ansteuerung der Hardware und deren Verwaltung zur Verfügung stellt - Auf das Betriebssystem setzt alle andere Software auf.
Das Betriebssystem ist die Grundsoftware eines jeden Computers. In der Regel wird das Betriebssystem direkt mit dem Computer gekauft und bei vielen Geräten ist es sogar schon vorinstalliert. Aktuelle Betriebssysteme stellen eine grafische Oberfläche zur Verfügung mit deren Hilfe der Benutzer auf einfache Art und Weise weitere Programme aufrufen kann. Das wohl gängigste und bekannteste Betriebssystem ist Windows von der Firma Microsoft. Von Windows existieren mittlerweile viele verschiedene Versionen (Win95, Win98, WinMe, Win2k, WinXP usw.) die im wesentlichen untereinander kompatibel sind. Programme die unter einer älteren Version entwickelt wurden und funktionierten sollten also auch auf einer neueren Version laufen. Neben Windows existieren noch eine Reihe anderer Systeme wie z.B. Linux, Unix, OS2, BSD und viele mehr. Der wesentliche Unterschied ist, dass es sich bei Windows um ein kommerziell vertriebenes Produkt handelt, welches sich vor allem im Bereich der Wirtschaft und Industrie durchgesetzt hat. Gründe hierfür sind zum einen die sehr gute Hardwareunterstützung, zum anderen die technische Unterstützung durch die Firma Microsoft. Über lange Zeit hatte Windows daher eine unangefochtene Stellung vor allem im Bereich der Arbeitsstationen und Heimcomputer. Seit einigen Jahren nimmt gerade im Bereich der Server der Einsatz alternativer Betriebssysteme stark zu. Diese sind oftmals kostengünstiger, leistungsfähiger und der Quelltext ist offen zugänglich. Dies bietet viele Vorteile und daher setzen Firmen heute auf Linux, BSD und Unix.

Bildschirmauflösung
Sagt aus wieviele Bildpunkte auf dem Monitor dargestellt werden

BIOS
BIOS ist die Abkürzung für "Basic Input Output System". Das BIOS ist ein hardwaregebundenes Kernsystem zur Kontrolle und Steuerung des Datenstroms zwischen den einzelnen Hardwarekomponenten.
Im Gegensatz zum Arbeitsspeicher werden die im BIOS gespeicherten Einstellungen nach dem Abschalten des Systems nicht gelöscht da diese in einem sogenannten EPROM gespeichert sind und dieser ständig über eine auf dem Mainboard angebrachte Batterie mit Strom versorgt wird. Das BIOS ist meist durch einen Jumper oder durch eine Einstellung im BIOS selbst gegen ein Überschreiben schützbar und kann wenn überhaupt nur mit extra dafür vorgesehenen Programmen geupdatet werden. Bei jedem Neustart führt das BIOS einen Selbsttest durch und ist dannach dafür zuständig die Grafikkarte, Maus und Tastatur, den RAM, die Erweiterungskaten und Ports und die Festplatten sowie andere Laufwerke zu erkennen und dannach den Datenstrom zu diesen zu kontrollieren bis diese Aufgabe vom Betriebssystem übernommen wird.

Bookmark
Englisch für "Lesezeichen" - Funktion von Browsern um über einen Klick zu seinen Favoriten zu gelangen.

Browser
Browser sind Programme die dazu notwendig sind, Internetseiten zu betrachten. Der Browser übernimmt die Abfrage der auf einem entfernten Rechner liegenden Webseiten und die Interpretation der im HTML-Format abgelegten Informationen über Aussehen und Struktur der anzuzeigenden Webseite und stellt diese grafisch dar. Moderne Browser verfügen neben der Textinterpretation und der Darstellung von Bildern auch über PlugIns und AddOns die es ermöglichen Videoclips, Musik und weitere Dateiformate zu verwenden. Der erste für das World Wide Web (WWW) entwickelte grafische Browser wurde vom NCSA entwickelt und hieß Mosaic. Er ist der Vorgänger aller modernen Browser und somit der Ursprung für Programme wie den InternetExplorer (MSIE) der Firma Microsoft, den Netscape Navigator (NN) und des Opera Browsers. In letzter Zeit wird die lange unangefochtene Vormachtsstellung des Internet Explorers von Microsoft durch die flexiblere und sichere Open-Source-Alternative Firefox sehr erfolgreich angegriffen.


C

C64
Der Commodore 64 (kurz: C64, umgangssprachlich auch 64er) ist ein 8-Bit-Heimcomputer mit 64 KB RAM. Äußerst populär war der von Commodore gebaute C64 Mitte bis Ende der 1980er Jahre sowohl als Spielekonsole als auch zur Softwareentwicklung. Er gilt als der meistverkaufte Heimcomputer und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Im Gegensatz zu modernen PCs verfügte der C64 über keine internen Massenspeichergeräte, alle Programme mussten von externen Laufwerken, wie der Datasette oder dem VC1541-Diskettenlaufwerk geladen werden. Lediglich die Grundfunktionen sind in einem 8 KB großen ROM-Chip, dem sogenannten Kernel (wurde bei Commodore KERNAL genannt und stand für Keyboard Entry Read, Network, And Link) gespeichert, wesentlicher Bestandteil war dabei die Programmiersprache Commodore BASIC V2, welche weitere 8 KB im ROM belegte.

Chatroom
Webseite über die mehrere Internetnutzer interaktiv miteinander sprechen können indem sie Sätze über die Tastatur eingeben die dann allen anderen "Chattern" erscheinen.

Client
Arbeitsplatzrechner oder Programme, die Dienstleistungen von Servern in Anspruch nehmen. So können Rechner in Netzen gemeinsame Betriebsmittel oder Dienste mit anderen teilen.

Computer
Ein Computer, auch Rechner, oder PC (personal computer) genannt, ist ein Apparat, der Informationen mit Hilfe einer programmierbaren Rechenvorschrift verarbeiten kann. Der englische Begriff computer, abgeleitet vom Verb to compute (rechnen), bezeichnete ursprünglich Menschen, die quälend langwierige Berechnungen vornahmen, zum Beispiel für Astronomen im Mittelalter. Bis in die 60er Jahre wurde diese Arbeit vornehmlich von Frauen mit Hilfe von Rechenmaschinen erledigt. Später ging der Begriff auf die Maschinen selbst über.

Content Managment System (CMS)
Unter Contentmanagement versteht man das Aufbereiten, Produzieren, Publizieren und auch das Einkaufen von Inhalten für die Präsentation im Web.
Um Contentmanagement durchzuführen setzen Firmen heute oft auf sogenannte Contentmanagement-Systeme (CMS). Bei der CMS-Software handelt es sich meist um ein modular aufgebautes System, dessen Herzstück eine Medien-Datenbank darstellt. Die Mediendatenbank erlaubt das Verwalten und Strukturieren von beliebigen digitalen Inhalten, also z. B. von Texten, Bildern, Musik- und Videodaten. Ein Contentmanagementsystem erlaubt gerade bei größeren Redaktionen die schnelle und unkomplizierte Mehrfachnutzung von Inhalten und somit einen kostengünstigeren und optimierten Arbeitsablauf.

Cookies
englisch für "Kekse" - Kleine Textdatei auf der Festplatte den Nutzers, die Daten enthält die einen Nutzer bei einem Folgebesuch identifizieren können.

Co-Prozessor
Zusätzlicher Prozessor eines Rechners. Entlastet durch Abnahme von speziellen Funktionen den Hauptprozessor.

CPU
CPU ist die Abkürzung für "Central Processing Unit", also Zentraleinheit - englisch für Prozessor - Herzstück eines jeden Computers, Montage erfolgt auf dem Motherboard.
Die CPU - "Central Processing Unit" - ist der Chip in einem Computer, der für das Interpretieren von Befehlen und zum Ausführen von Programmen verantwortlich ist. Die CPU ist die wichtigste Komponente eines Computersystems. Siehe auch Prozessor


D

Datenbank
Bezeichnung für eine Sammlung von Daten die zueinander einen Bezug haben. Mit der Hilfe von Datenbanken werden Kundendaten, Rechnungsdaten, Archive usw. organisiert und verwaltet.
In einer Datenbank werden große Mengen an Informationen in Tabellen zusammengefaßt und kategorisiert. Die Unterteilung der Datensätze in einzelne Felder erfolgt zur Strukturierung der Daten und um diese später einzeln abfragen oder miteinander in Relation setzen zu können. Weit verbeitete Softwarelösungen für Datenbanken sind z. B. Oracle, MYSQL, PostgreSQL, mSQL und SQL.

DHCP
Abkürzung für "Dynamic Host Configuration Protocol" - weist einem Client dynamisch eine IP-Adresse zu.

Display
Bezeichnung für ein Gerät zum Visualisieren von Daten, Monitore werden z. B. als Displays bezeichnet.

DVB
Digital Video Broadcast - Standart für digitales Fernsehen und Rundfunk


E

EDV
Die Elektronische Datenverarbeitung (kurz EDV oder DV genannt) ist der Sammelbegriff für die Erfassung und Bearbeitung von Daten (=Datenverarbeitung) durch elektronische Maschinen. Elektronische Maschinen waren früher elektromechanische Maschinen, welche mit Lochkarten arbeiteten, heute sind es in der Regel Computer.

E-Mail
Abkürzung für "Electronic Mail" - englisch für elektronische Post
Eine Email ermöglicht das elektronische Versenden von Texten aber auch von Bild-, Video- und Tondaten an andere Benutzer im Internet. Der Email Dienst ist einer der ältesten Internetdienste überhaupt. Den Versand der Daten übernehmen sogenannte Mail-Server. Zur Identifizierung des Empfängers wird bei der Übertragung von Elektronischer Post eine eindeutige Email-Adresse verwendet. Im Internet hat diese in der Regel die Form benutzer at rechner.domain, wobei der Benutzer die Benutzerkennung des Empfängers (also z. B. seinen Namen) darstellt.

Emulation
Emulation heißt Simulation oder Nachahmung - ein Gerät oder ein Programm verhält sich wie ein anderes Gerät oder Programm.

Ethernet
von den Firmen Intel, Dec und Xerox entwickelter Standard für Netzwerke.


F

FAQ
Frequently asked Questions (Oft gestellte Fragen)

Festplatte
Eine Festplatte (HDD) ist ein Massenspeichermedium für Daten. Im gegensatz zum RAM ist eine Festplatte in der Lage Daten permanent zu speichern.
Eine Festplatte (HDD) ist ein im Computer fest installierter physikalischer Massenspeicher der in der Lage ist große Datenmengen dauerhaft zu speichern. Die Daten werden bei einer Festplatte magnetisch auf Scheiben geschrieben, welche sich wie bei einem CD oder Schallplattenspieler drehen. Lese und Schreibköpfe schreiben die Daten ringförmig auf die Scheibe bzw. lesen diese. Die Köpfe sind jeweils ein winziger Magnet und sind in der Lage eine Metallbeschichtung dauerhaft zu polarisieren bzw. diese Polarisierung wieder in ein elektrisches Signal zu verwandeln, also zu lesen. Der Vorteil einer Festplatte gegenüber flüchtigen Speichern wie z. B. dem Arbeitsspeicher (RAM) ist, dass die Daten nach einem Absturz bzw. Stromausfall immernoch auf der Festplatte verfügbar sind, da kein Strom zum Datenerhalt benötigt wird. Selbst bei einem Headcrash (Beschädigung des Lese-Schreibkopfs) bietet eine Festplatte noch relativ gute Möglichkeiten einer Datenrettung. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe unterschiedlicher Festplatten. Diese unterscheiden sich meistens für den Anwender zunächst in der Drehgeschwndigkeit die in der Regel zwischen 5.400 und 7.200 Umdrehungen pro Minute liegt (Heim-Computer). Neben der Drehgeschwindigkeit einer Festplatte hat vorallem der Cache der Festplatte eine Auswirkung auf die Zugriffszeiten und die Geschwindigkeit, aber auch das Interface welches die Platte nutzt um die Daten an den Rechner zu übermitteln. Gängige Interfaces sind hier z. B. SCSI, ATA (IDE, EIDE), Serial ATA (SATA) aber auch Firewire und USB.

Firewall
selektive Filtersoftware die nur bestimmte Daten passieren läßt und somit einen Schutz vor Angriffen darstellt. Vergleichbar mit einer Passkontrolle an der Grenze.

Firmware
Auf einem Flash-ROM oder EEPROM gespeichertes BIOS eines seperaten Gerätes.

Flatrate
Als Flatrate bezeichnet man ein Pauschalangebot für Telefon oder Internet. Die Abrechnung erfolgt z. B. nicht nach Minuten sondern pauschal einmal pro Monat zu einem Festpreis.
Gerade im Bereich der Internet-Dienste über ISDN oder DSL ist die Flatrate für den Endkunden sehr interessant, da man jeden Monat einen festen überschaubaren Betrag zahlt, unabhängig von der übertragenen Datenmenge (Transfervolumen). Auch die Zeit der Nutzung spielt bei einer Flatrate keinerlei Rolle. Auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten gibt es mittlerweile verschiedene Tarifmodelle für Flatrates: Uneingeschränkte Flatrate: Der Kunde kann soviel surfen und Daten übertragen wie er will. Flatrate mit Volumensbegrenzung: Der Kunde kann soviel surfen wie er will, das Transfervolumen ist jedoch beschränkt, es handelt sich also lediglich um eine zeitlich unbegrenzte Flatrate. Mittlerweile gibt es auch im Mobilfunk Flatrates, die es z. B. erlauben uneingeschränkt SMS zu verschicken oder über WAP unbegrenzt lange im Internet zu surfen. Ein Beispiel für eine Telefon-Flatrate sind z. B. der XXL-Tarif der deutschen Telekom der es erlaubt, an Sonn- und Feiertagen zum Pauschalpreis zu telefonieren.


G

Gateway
englisch für "Torweg" bzw. "Einfahrt" - ein Gateway ermöglicht die Kommunikation zwischen Rechnern aus unterschiedlichen Netzen - Ein Gateway kann z. B. ein LAN mit dem Internet verbinden.

Google
Google ist die Internet-Suchmaschine der Firma Google Inc. mit Sitz in Mountain View (USA). Die Firma wurde am 7. September 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet. Am selben Tag wurde eine erste Testversion des Programms auf den Markt gebracht. Noch im gleichen Jahr ging die Suchmaschine offiziell ans Netz. Gilt zur Zeit als die wichtigste Suchmaschine.

Groupware
Software die entwickelt wurde, um Gemeinschaftsarbeiten zu unterstützen, zu planen und zu realisieren mit Aufgabenmanagement, Kalender, Notitzfunktionen und anderem.

GUI
Graphical User Interface - Technisch für grafische Benutzeroberflächen


H

Hardware
alle festen Bestandteile eines Computers inklusiver der Peripherie

Homepage
Bezeichnung für die erste Seite (Startseite) eines Internettauftritts, wird jedoch meist als Synonym zu Webseite bzw. Internetseite verwendet.

Host
wörtlich: "Gastgeber" - Hosts sind Großrechner und Server, an denen Arbeitsstationen angeschlossen sind, für die innerhalb eines Netzwerks besondere Dienste bereitgestellt werden

Hosting
Bezeichnung für die Bereitstellung von Diensten. Zumeist ist damit der HTTP Dienst gemeint, der Webseiten im Internet zur Verfügung stellt.

HTML
HyperText Markup Language - Seitenbeschreibungssprache für Internet-Dokumente

HTTP
Hypertext Transfer Protocol - Übertragungsstandart im WWW

Hyperlink
Engl. für Querverweis, Verweis, Verknüpfung - im Internet bezeichnet man einen anklickbaren Verweis auf eine andere Internet-Seite als Hyperlink oder kurz Link.

Hub
Hub ist englisch für Mittelpunkt - Knotenpunkt in einem Sternförmigen Netzwerk, Router - siehe auch Switch
Ein Hub ist dazu da in einem Netzwerk mehrere Computer miteinander zu verbinden. Aufgrund der Funktionsweise eines Hubs muß das Netzwerk hierzu sternförmig sein. Ein Hub arbeitet wie folgt: Der Hub empfängt ein Datenpacket auf einem Port. Dieses Datenpaket sendet er nun an alle anderen Ports weiter und wartet dann auf den Empfang von neuen Paketen. Bekommt der Hub gleichzeitig zwei Pakete gesendet, so kommt es zu einer sogenannten Kollision. Der Hub ist nicht in der Lage gleichzeitig zwei Pakete zu verarbeiten oder diese für kurze Zeit zu speichern. Eines der Pakete geht verlohren und muss erneut gesendet werden. Ein weiterer Nachteil bei einem Hub ist die Tatsache, dass dieser wie schon beschrieben ein Paket immer an alle Ports sendet. Im Gegensatz zu einem Switch ist ein Hub also nicht in der Lage intelligentes Routing zu betreiben.


I

i386
Abkürzung für "i80386" - 16Bit CISC Mikroprozessorklasse des Chipherstellers Intel. Siehe auch X86-Prozessor

IDE
Integrated Device Equipment - Schnittstellen-Standard, von Compaq und Western Digital (1984)

Internet
Weltweit größtes Computernetzwerk. Siehe auch WWW

Intranet
Bezeichnung für ein Firmeninternes Computernetz welches dem Internet nachempfunden ist und dazu diehnt den Mitarbeitern Firmeninterne Inhalte zu vermitteln

IT
Informationstechnik (IT) (auch Informationstechnologie) ist der heute gebräuchliche Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung sowie die dafür benötigte Hardware. Der Begriff „Informationstechnologie“ kommt aus dem Englischen und ist (laut Duden) die korrekte Übersetzung des englischen Begriffs information technology.


J

Java
wichtige Internetprogrammiersprache von SUN (Firma).

jpeg
(joint photografic expert group) Besonders im Internet sehr gebräuchliches Kommpressionsformat für Bilder.


K

Kernel
Kernel (Kern) des Betriebssystems welcher die Grundfunktionen eines Systems bereitstellt.

Klammeraffe
Umgangssprachliche Bezeichnung für das "@"-Zeichen, welches z.B. in einer E-Mail-Adresse vorkommt.


L

LAN
LAN heißt "Local Area Network" - lokales Netzwerk, gemeinsamer Standort, örtlich begrenzt
Ein LAN ist ein Lokales Netzwerk zuhause oder innerhalb einer Firma. Ein LAN ist in der Regel räumlich auf kurze Distanzen begrenzt, also auf ein Gebäude oder auf einen Unternehmensstandort, nicht jedoch durch dir Anzahl der darin befindlichen Rechner. Ein LAN kann durchaus mehrere hundert oder sogar mehrere tausend Rechner umfassen. Lokale Netzwerke diehnen in der Regel dazu von mehreren Rechnern aus gemeinsam einen Drucker, ein Fax oder sogar Software zu nutzen. Netzwerke die größer als ein LAN sind und räumlich nichtmehr begrenzt nennt man WAN (Wide Area Network) oder MAN (Metropolitan Area Network). Ein drahtloses Netzwerk wird als WLAN bezeichnet.

Laserdrucker
Drucker, der auf dem Prinzip eines Kopierers basiert und Toner statt Tinte verwendet. Der Toner wird durch erhitzen auf dem Papier fixiert.

LDAP
Abkürzung für "Lightweight Directory Access Protocol" - Ein auf ASCII basierender und plattformunabhängiger Verzeichnisdienst. Vergleichbar mit NDS von Novell oder ADS von Microsoft.

Linux
Linux (oder auch GNU/Linux, siehe GNU/Linux-Namensstreit) ist ein freies und plattformunabhängiges Mehrbenutzer-Betriebssystem für Computer, das Unix ähnlich ist. Erstmals eingesetzt wurde Linux 1991 nach der Veröffentlichung des ersten Linux-Kernels durch Linus Torvalds. Die Einsatzbereiche von Linux variieren stark und umfassen unter anderem die Nutzung auf Desktop-Rechnern, Servern, Handys, Routern, Multimedia-Endgeräten und Supercomputern. Linux wird auf vielen Computern und Servern weltweit in nahezu allen Bereichen der Computertechnik eingesetzt. Beispiele dafür sind die Server der Wikipedia und die des Suchmaschinenbetreibers Google.


M

Mac
Bezeichnung für den Computer der Firma Apple

MAC-Adresse
Abkürzung für "Media Access Control" - Eine durch Hexadezimalzahlen dargestellte, 48 Bit große und in der Regel unveränderbare Identifizierungsnummer einer Netzwerkkarte.

Mainboard
Mainboard ist die Bezeichnung für die Hauptplatine bei einem Computer.
Mainboard ist engl. für Hauptplatine - auf dem Mainboard werden alle Komponenten eines PC angebracht und angeschlossen wie Prozessor (CPU), Speicher, Chipsatz, Erweiterungssteckplätze und Laufwerke. eine etwas ausführlichere Erklärung für Mainboard gibt es unter dem Begriff Motherboard.

Malware
Als Malware bezeichnet man Software die hauptsächlich negative Auswirkungen für den User hat - Hierzu gehören unter anderem Viren und Trojaner.

MBR
Abkürzung für Master Boot Record

Microsoft
1975 wurde im US-Bundesstaat Washington in Redmond von Bill Gates und Paul Allen der heute wohl größte Hersteller von Software gegründet - Microsoft. Im Jahre 1980 begann die eigentliche Erfolgsgeschichte, als IBM die damals noch sehr kleine Firma beauftragte das Betriebssystem für den ersten PC von IBM zu schreiben. Bekannt wurde Microsoft zunächst durch das Betriebssystem MS-DOS, später auch durch sein weit verbreitetes Windows-System, welches heute in vielen verschiedenen Versionen auf dem Markt ist. Mit Windows 95 gelang Microsoft der weltweite Durchbruch im Anwendungsbereich. Die Entwicklung von Standart-Software wie Word, Exel und Powerpoint machte Microsoft schließlich zum Weltkonzern mit jährlichen Milliardenumsätzen.

Motherboard
engl. für Hauptplatine - auf dem Motherboard werden alle Komponenten eines PC angebracht und angeschlossen wie Prozessor (CPU), Speicher, Chipsatz, Erweiterungssteckplätze und Laufwerke.
Motherboard ist die englische Bezeichnung für "Hauptplatine". Das Motherboard ist der größte und wichtigste Baustein eines Computers, auf ihm sind alle wichtigen Schaltungen und Komponenten zu finden. Hierzu zählen unter anderem die Controller für die Festplatten, die USB-Geräte und die seriellen und parallelen Schnittstellen. Die Steckplätze für den Arbeitsspeicher, die Grafikkarte und andere Erweiterungskarten, die CPU, das Bios und für alle wichtigen Kabel befinden sich ebenfalls auf dem Motherboard. Für den Aufbau eines Boards und die Anordnung der Komponenten gibt es mehrere Standards. Der am häufigsten verwendete Standard nennt sich ATX. Der Vorgängerstandard den man noch bei älteren Motherboards findet nennt sich AT Standart und basiert auf dem original AT-Motherboard von IBM.

mp3
Abkürzung für "MPEG 1 layer 3" - verlustbehaftetes Kompressions-Verfahren für Musik

Multitasking
Bezeichnet den Prozess des zeitgleichen Ausführens mehrerer Programme.


N

Netzwerk
Computerverbund zum Austauschen von Daten - oft Server- und Clientrechner
Als Netzwerk bezeichnet man den Verbund mehrerer Computer, die miteinander kommunizieren können. Man unterscheidet hierbei zwei Typen von Netzwerken, diese heißen LAN und WAN. Server und Clients sind wesentliche Bestandteile der meisten Netzwerke. Netzwerke werden in der Regel dazu verwendet vielen Clients Informationen oder Ressourcen wie z. B. einen Drucker über einen Server zentral zugänglich zu machen. Das Internet ist das heute wichtigste und größte Netzwerk. Der Austausch der Daten erfolgt über sogenannte Netzwerkprotokolle. Die zu übermittelnden Daten werden in Pakete zerlegt und dann über die Netzwerkkarte auf den Weg zum Empfänger geschickt. Dieser kann Hunderte von Kilometern weit weg sein, Router sorgen dafür, das die Information beim Empfänger ankommt. Vorteile von Netzwerken sind unter anderem der schnelle Datenaustausch zwischen mehreren Computern und die Möglichkeit Daten zentral zur Verfügung zu stellen. Weiterhin ist es durch Netzwerke möglich geworden, dass mehrere Personen zusammen an ein und dem selben Projekt arbeiten und Veränderungen allen Beteiligten sofort zugänglich gemacht werden können. Nachteile von Netzwerken finden sich hauptsächlich im Bereich der Sicherheit, da eine Vernetzung immer auch eine zusätzliche Angriffsmöglichkeit mit sich bringt und unter Umständen das Abhören der übertragenen Informationen zulässt. Drahtlose Netzwerke (WLAN) sind hier weit mehr gefährdet als Netzwerke die ihre Daten über Kabel übermitteln. Ein Abhören der Daten ist bei Funksystemen ohne großen technischen Aufwand möglich, die Industrie setzt daher auf Verschlüsselungsverfahren um dies zu verhindern.

Netzwerkkarte
Eine Netzwerkkarte ist eine Steckkarte zum vernetzen mehrerer Computer. Durch die Netzwerkkarte wird es möglich einen Rechner an einen Hub oder Switch anzuschließen und diesen somit zu vernetzen.
Eine Netzwerkkarte ist heute einer der wohl wichtigsten Bestandteile eines Computers. Gerade in Firmen ist es notwendig das die Mitarbeiter von allen PCs auf die zentral auf einem Server gespeicherten Daten zugreifen können. Die Bereitstellung dieser Daten erfolgt über ein Netzwerk und die Verbindung zu diesem erfolgt über eine Netzwerkkarte die mit einem Kabel an einen Hub oder einen Switch angeschlossen ist. Mittlerweile gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit einen PC über eine Funk-Netzwerkkarte mittels Wireless-Lan zu verbinden. Für viele Firmen kommt dies wegen der unzureichenden Sicherheit und der vergleichsweise niedrigeren Datenübertragungsrate nicht in Frage. Kabelnetzwerke erreichen mittlerweile Datenübertragungsraten von mehreren Gigabit und Standards von 100 bis 1000 MBit/s sind auch für den Endkunden mittlerweile erschwinglich. Eine Netzwerkkarte ist in der Regel eine PCI oder PCMCIA Erweiterungskarte, es gibt aber auch Karten die über USB mit dem Computer verbunden werden.


O

OpenSource
Software mit öffentlich zugänglichem Quellcode wird als OpenSource bezeichnet. Durch den offenen Quellcode kann jeder interessierte Programmierer an der Software weiterprogrammieren.

OS
Abkürzung für "Operating System" - auch Betriebssystem genannt


P

Patchkabel
Ein Patchkabel wird in der Regel dazu verwendet zwei Buchsen zweier Geräte (z. B. Netzwerkkarte und Patchfeld) miteinander zu verbinden.
Patchkabel heißt übersetzt soviel wie Flicken-Kabel. Dieser Ausdruck bezeichnet das beim Patchen angewandte Vorgehen. Man überbrückt bzw. flickt mit dem Patchkabel das fehlende Stück zwischen zwei Buchsen. Der Vorteil von Patchkabeln liegt darin, dass sich fest verlegte Kabelstänge mit Hilfe der Kabel und einem Patchfeld variabel miteinander verbinden lassen. Je nach Art der Patchkabel sollte man unbedingt auf die interne Verkabelung der Patchkabel achten. Ein Twistedpair-Kabel welche für Ethernet-Netzwerke verwendet wird gibt es z. B. in einer normalen und einer gekreuzten Version (Crosslink).

PC
siehe Computer

PCI-Express
PCI-Express ist die Bezeichnung für den als Nachfolger von AGP gehandelten seriellen PCI-Express Bus.
Der PCI-Express Standard wurde Mitte 2002 von der PCI Special Interest Group (PCISIG) verabschiedet. Im Gegensatz zu PCI-X-2 ist PCI-Express nichtmehr abwärtskompatibel und funktioniert nurnoch mit komplett neuer Hardware. Wegen der hohen Datentransferraten eignet sich PCI-Express als Nachfolgebus von AGP für die immer schneller werdenden Grafikkarten. Die Bandbreite von PCI-Express soll zu Beginn bei 2,5 GBit pro Sekunde liegen und eine vielfache Steigerung der Bandbreite noch ermöglichen. Grafikkartenhersteller haben schon jetzt Karten für PCI-Express angekündigt und wollen so schnel wie möglich von dem noch nichtmals ausgelasteten AGP Standard auf PCI-Express umsteigen, da dieser eine höhere Leistungsaufnahme bei Grafikkarten ermöglicht und diese so noch viel leistungsfähiger werden können. Technisch ist PCI-Express ein schneller serieller Bus und ermöglicht pro Leitung und Richtung eine Übertragungsrate von 2,5 GBit pro Sekunde. Mehrere Leitungen von PCI-Express lassen sich bündeln und ermöglichten somit noch viel höhere Übertragungsraten. Die Busbandbreite kann von einem bis zu 32 Leitungspaaren variieren.

PCMCIA
Personal Computer Memory Card International Association - Internationale Norm für Speicher und Erweiterungskarten, besonders gebräuchlich in Notebooks.

PDA
PDA steht für "Personal Digital Assistent" - und bezeichnet einen handlichen, flachen Computer den man in der Hand halten kann, daher auch Handheld genannt.

PHP
Serverseitige, in HTML eingebettete Scriptsprache zu Erstellung von dynamischen Webseiten.
Die erste Version entwickelte 1994 Rasmus Lerdorf, der eigentlich nur eine Möglichkeit zur Programmierung seines eigenen Webservers suchte. Er nannte seine kleine Scriptmaschine "Personal Homepage Tool". Die Applikation stelle er ins Internet und ließ die freie Verbreitung zu. So entstand PHP, als Abkürzung für "Personal Home Page". Später entwickelten die Opensource-Jünger, bekannt für kryptische Abkürzungen, die rekursive Version "PHP Hypertext Processor". Den Weg zum professionellen Programm ging PHP erst 1995. Unter dem Namen PHP/FI (Form Interface) wurde die erste wirklich nutzbare Version veröffentlicht. PHP/FI wird als Version 2 angesehen. Seit dieser Zeit entwickelte sich PHP rasant weiter. Zum einen trug dazu die freie Verfügbarkeit bei und zum anderen der grandiose Funktionsumfang insbesondere was den Zugriff auf Datenbank angeht. PHP unterstützt mehr Datenbanken direkt, als die meisten Programmierer überhaupt vom Namen her kennen. Den Erfolg macht nicht zuletzt die gute Unterstützung für die Datenbank MySQL aus, die wie PHP auch als Opensource verfügbar ist.

POP3
Abkürzung für Post Office Protocol, 3 ist die Versionsnummer, das POP3-Protokoll wird bei der Übermittlung von Emails verwendet.
POP3 ist ein sehr häufig verwendetes Email Protokoll und kommt beim Abrufen der Mails von einem Mailserver zum Einsatz. Weil beim POP3-Protokoll der Benutzername und das Passwort unverschlüsselt über das Netzwerk (z.B. Internet) versendet werden stellt diese Art der Übermittlung grundsätzlich ein Sicherheitsrisiko da. Es ist mittels Software unter Umständen möglich die übermittelten Daten mitzulesen und zu sammeln.

Postscript
Postscript (kurz PS) bezeichnet eine von der Firma Adobe Systems Inc. entwickelte Seitenbeschreibungssprache

Printserver
Als Printserver bezeichnet man einen PC oder ein Zusatzgerät zur Integration eines Druckes in ein Netzwerk. Der Printserver nimmt Druckaufträge an und leitet sie der Reihe nach an den Drucker weiter.

Prozessor
Der Prozessor ist die Zentrale Recheneinheit (CPU), Herzstück eines Computers, une eine komplizierte logische Schaltung.
Ein Prozessor besteht aus Millionen winzig kleiner Transistoren. Ein Transistor ist Schalter mit den Beiden Zuständen "an" bzw. "aus" und stellt den Grundbaustein integrierter Schaltungen da. Ohne die Erfindung des Transistors wären komplexe logische Schaltungen wie die eines Prozessors undenkbar. Transistoren sind klein, benötigen wenig Strom und sind im Vergleich zu den früher verwendeten Röhren nicht so störanfällig. Der erste von Intel hergestellte Prozessor war der 4004 und kam 1969 auf den Markt. Er bestand aus gerade mal 2300 Transistoren. Der Pentium 133 Prozessor der 1995 auf den Markt kam bestand schon aus ca. 5,5 Millionen Transistoren. Dank moderner Herstellungsverfahren ist es möglich immer kleinere Transistoren herzustellen und immer komplexere Schaltungen zu bauen. Die Prozessoren werden somit immer schneller und leistungsfähiger.

PS/2
Schnittstelle am PC, an der vor allem Mäuse und Tastaturen angeschlossen werden.


Q

Quicktime
Quicktime ist ein von Apple entwickeltes Format zur Speicherung von Videodateien.


R

Raid
Redundant Array of Inexpensive Disks - System bzw. Verbund mehrerer Festplatten zur Steigerung der Geschwindigkeit oder der Datensicherheit.

RAM
RAM ist die Abkürzung für "Random Access Memory", Direktzugriffsspeicher - andere Bezeichnung für Arbeitsspeicher
Bei den sogenannten RAM-Bausteinen handelt es sich in der Regel um flüchtige Speicher, die ständig Spannung benötigen um die abgespeicherten Informationen zu erhalten. Die RAM-Bausteine eines PC finden sich auf dem Mainboard. Sie sind in extra dafür vorgesehenen Steckplätzen untergebracht. Die RAM-Speicherzellen dienen dazu Daten für die Verarbeitung durch die CPU des Computers aufzunehmen, auf Systemebene wird der RAM-Speicher als Arbeitsspeicher bezeichnet. Da der RAM wahlfreien Zugriff gewährt, kann die CPU von jeder beliebigen Position oder Adresse innerhalb des RAM-Speichers Daten abrufen. Im Laufe der Zeit wurden die RAM-Bausteine immer leistungsfähiger und schneller, heute existieren viele verschiedene Ramtypen nebeneinander. Hier ist eine kleine Liste häufig eingesetzter Ramtypen: SIMM-RAM, SRAM, SLDRAM, SDRAM, RDRAM (auch Rambus genannt), EDO, DRAM, DDR-RAM weitere Informationen: siehe Arbeitsspeicher

Reboot
Zurücksetzen (Neustart) des PCs.

Registry
Datenbank, in der bei Windows Informationen zu installierter Hardware und Software zu finden sind.

Router
Verbindet zwei oder mehr Netzwerke miteinander und leitet Daten intelligent weiter.
Router haben die Aufgabe zwei räumlich voneinander getrennte Netzwerke miteinander zu verbinden. Dies geschieht entweder über eine extra dafür vorgesehene Datenleitung, wie z.B. eine ISDN-Verbindung oder Standleitung, oder aber in verschlüsselter Form über ein öffentlich zugängliches Netzwerk wie das Internet. Sendet ein Rechner eine Anfrage an eine nicht lokal erreichbare Adresse, so stellt der Router automatisch den Kontakt zu der entfernten Adresse her. Router die zwei Netzwerke (LAN) miteinander verbinden nennt man "Bridges" (Brücken). Router die ein lokales Netzwerk über eine Einwahlverbindung mit dem Internet verbinden nennt man NAT-Router. Diese kommen vorallem dann zum Einsatz, wenn mehrere Computer über eine Einwahlverbindung auf das Internet zugreifen und nur eine IPadresse zur Verfügung steht. DSL- und ISDN-Router sind Beispiele hierfür. Der Router sorgt dafür, dass Anfragen aus dem lokalen Netzwerk weitergeleitet werden und die Antwortpakete wieder zurück zum richtigen PC des lokalen Netzes geroutet werden.

root
Englisch für Wurzel. Systemaccount des Systemadministrators bei Unix-Derivaten wie z.B. auch Linux


S

Schnittstelle
Vereinbarung wie Informationen zu interpretieren oder zu übertragen sind - Beim Datenaustausch muss der Sender die Daten korrekt zur Verfügung stellen, der Empfänger muss sie interpretieren können.
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Schnittstellen auf Hardware und auf Software-Ebene. Auf Hardware-Ebene gibt es unter anderem serielle Schnittstelen wie den Com-Port an dem man z. B. eine Maus anschließen kann und auch parallele Schnittstellen wie z. B. den Drucker-Anschluß. Auf Software-Ebene existieren z. B. Schnittstellen zwischen Programmen die einen Datenaustausch zwischen diesen ermöglichen.

Screenshot
Momentaufnahme eines Bildschirms, oder eines Bildschirmteils; oft verwendet um Handbücher oder Anleitungen anschaulich zu ergänzen.

SCSI
Abkürzung für "Small Computer System Interface" - vor allem für Festplatten, Streamer und Scanner eingesetzter Standard der definiert wie Peripheriegeräte mit einem PC kommunizieren.
Der SCSI-Standard zeichnet sich gegenüber IDE vorallem wegen seiner hohen Datenübertragungsrate und der höheren Geräteanzahl aus. Die Übertragungsrate beträgt bis zu 640 MB/s beim Ultra 640 SCSI-Standard. SCSI bietet zusätzlich die Möglichkeit relativ lange Kabellängen zu verwenden und somit SCSI-Geräte in externen Gehäusen unterzubringen.

Software
Software bezeichnet alle nichtphysischen Funktionsbestandteile eines Computers. Dies umfasst vor allem Computerprogramme sowie die zur Verwendung mit Computerprogrammen bestimmten Daten. Software wird häufig in Gegensatz zu Hardware gesetzt, welche den physischen Träger bezeichnet, auf dem Software existiert und funktioniert und allein mit Hilfe dessen sie ihre Funktion erfüllen kann. In diesem Sinne wurde der Begriff erstmalig 1958 von John W. Tukey benutzt. Umgangssprachlich wird "Software" oft auch ausschließlich für "aktive" Daten, also ausführbare Computerprogramme gebraucht, "passive" Daten fallen dabei weg.

Spam
Unerwünschte Wurfsendungen in elektronischer Form (E-Mail), oft kommerzieller Art.

SSH
Abkürzung für "Secure Shell" - Sichere Alternative zu Telnet, bei der die Session verschlüsselt und somit abhörsicher gemacht wird.

Suchmaschine
Als Suchmaschine bezeichnet man im Internet eine Webseite welche eine Funktionalität zum Duchsuchen des Internets bereitstellt.
Eine Suchmaschine besteht in der Regel aus einem Spider (auch Robot genannt) und aus einem Frontend (Oberfläche) welches dem Benutzer die Suche ermöglicht und die Ergebnisse präsentiert. Je nach Größe der Suchmaschine läuft diese auf einem einzelnen Server oder aber auf einem Cluster. Gerade internationale Suchmaschinen haben einen sehr großen Datenbestand und laufen daher auf vielen tausend zusammengeschalteten Rechnern. Je nach Einsatzgebiet und Funktionsumfang unterscheidet man bei einer Suchmaschine zwischen einer Seitensuchmaschine (diese erlaubt es eine einzelne Webseite zu durchsuchen), einer Meta-Suchmaschine (diese durchsucht den Datenbestand anderer Suchmaschinen und besitzt selbst keinen eigenen Datenbestand) und einer regulären Suchmaschine. Bei normalen Suchmaschinen wird darüber hinaus meist eine Einteilung in regionale bzw. Länderspezifische Suchdienste und in internationale Suchdienste vorgenommen. Die Suchergebnisseiten von Suchmaschinen nennt man in der Fachsprache SERPs.

Suchmaschinenoptimierung
Als Suchmaschinenoptimierung bezeichnet man die Anpassung einer Webseite um bessere Positionen in den Suchergebnissen einer Suchmaschine zu erreichen und somit mehr Besucher zu erhalten.
Um das Internet nutzbar zu machen und um überhaupt qualitativ hochwertige Inhalte auffindbar zu machen, wurden schon früh Suchdienste eingerichtet. Diese Suchmaschinen werden mittlerweile von nahezu allen Internetnutzern verwendet und bringen einen nicht unerheblichen Prozentsatz an Besuchern auf die meisten Webseiten. Für viele Betreiber lag also nichts näher als die eigene Webseite so zu gestalten, dass diese in einer Suchmaschine (bzw. deren SERPs) möglichst gut zu finden ist. Diese Anpassung wird als Suchmaschinenoptimierung bezeichnet.

Systemsteuerung
Konfigurationsinterface und Teil von Microsoft Windows der es erlaubt die meisten Einstellungen für Hardware und Software vorzunehmen, Treiber und Programme zu installieren und zu deinstallieren.


T

TAPI
Abkürzung für "Telephony Application Programming Interface" - Schnittstelle zur Programmierung von Telefon Anwendungen, entwickelt von der Firma Microsoft.

TFT
Abkürzung für "Thin Film Transistor" - kurz für Flachbildschirme, die in der Regel aus vielen Transistoren zusammen mit der LCD Technologie bestehen.


U

USB
USB ist die Abkürzung für "Universal Serial Bus" - Der USB-Port ist dazu da um externe Geräte an einen Computer anzuschließen.
USB hat sich als Standard zum Anschließen externer Geräte etabliert. Vorteile der USB Schnittstelle sind zum einen die hoher Geschwindigkeit seit USB 2.0 und die einfache Handhabung, da USB Plug and Play unterstützt. Geräte müssen also nur an den Rechner angeschlossen werden, ein Neustart ist in der Regel nicht erforderlich und Erweiterungskarten werden nicht benötigt.

URL
Uniform Resource Locator - Adresse eines Internetauftritts.

Update
englisch für Aktuallisierung bzw. Erneuerung, Begriff der meist verwendet wird für neue Software oder Treiberversionen
Besitzt man eine veraltete Version eines Programmes so bieten die Hersteller in der Regel vergünstigte Updateversionen an. Man muß bei einem Update nicht den vollen Kaufpreis bezahlen, es wird jedoch vorausgesetzt, daß man bereits eine Vorgängerversion besitzt. Je nach Lizensvertrag sind Updates sogar völlig kostenlos und im Umfang der Software enthalten. Dies ist gerade bei Treibern eigentlich immer der Fall.


V

VGA
Abkürzung für "Video Graphics Array" - übersetzt Video Grafik Umgebung, Grafikstandart mit 640x480 Bildpunkten und mindestens 16 Farben

Virus
Kleines destruktives Programm zur Schädigung der Daten eines Rechners oder Systems. Viele Viren nutzen dabei bekannte Sicherheitslücken eines Betriebssystems oder haüfig genutzten Programmen, wie z.B. Outlook oder dem Internet Explorer.

VPN
Virtual Private Network - Über eine bestehende Internetverbindung wird das WWW direkt zu einem anderen PC im Internet getunnelt. Wird .B. genutzt um von zu Hause im Firmennetzwerk arbeiten zu können.


W

WAP
Abkürzung für Wireless Application Protocol. Internetprotokoll, heute gebräuchlich bei Handys.

Webmaster
Verantwortlicher für eine Homepage oder ein Webportal, sowohl für das Design als auch für den Inhalt.

Webserver
Ein Webserver ist ein Server im Internet oder Intranet zur Bereitstellung von Webseiten und anderen Online Informationen.
Man bezeichnet einen solchen Server als Webserver, da er ausschließlich Informationen für das Web bereitstellt. Dies können HTML Seiten, Textdokumente, aber auch dynamische datenbankbasierte Seiten sein. Um eine hohe Ausfallsicherheit bei einem Webserver zu gewährleisten setzen Firmen bei ihren Servern in der Regel auf Unix, Linux oder BSD als Betriebssystem. Das Serverhousing erfolgt meist in gut angebundenen Rechenzentren um eine optimale Anbindung an das Internet zu haben. Die gängigste Webserver-Software für HTTP in diesem Bereich ist der auf Opensource basierte Apache.

Webspace
Bezeichnung für den Speicherplatz auf einem Webserver, der zur Verfügung steht um Internetseiten abzulegen

Windows
Betriebssystem der Firma Microsoft. Erfreut sich weiter Verbreitung wegen seiner einfachen visuellen Bedienbarkeit.

WLAN
WLAN ist die Abkürzung für "Wireless Lan" und bezeichnet ein drahtloses, kabelloses Netzwerk, auch bekannt als RLAN.
Die Wireless Lan (WLAN) Technik ermöglicht den drahtlosen Einstieg in ein Netzwerk und wird daher gerne dazu verwendet den Netzwerkzugang für tragbare Computer zu realisieren. WLAN-Netzwerke findet man z. B. in Universitäten, auf Messen, Bahnhöfen, Flüghäfen und neuerdings auch in Zügen und Flugzeugen. Weitere Anwendungsgebiete sind z. B. die Vernetzung zweier Häuser oder zweier Unternehmensstandorte. Die Vorteile der kabellosen WLAN-Technik sind vorallem die schnelle Installation, die gute Flächenabdeckung und die im Vergleich zu Kabelnetzwerken geringen Installationskosten. Die Nachteile von WLAN sind in erster Linie die beschränkte Bandbreite und die trotz Verschlüsselungsverfahren (WEP) geringe Datensicherheit.

Workstation
Arbeitsplatzrechner, PC der hauptsächlich zum arbeiten benutzt wird, Nutzung z. B. für Textverarbeitung oder Grafik, jedoch nicht als Server.

WWW
World Wide Web - englisch, "Weltweites Netz"


X

X86-Prozessor
x86 bezeichnet den Befehlssatz einer von der Firma Intel entwickelten Mikroprozessor-Architektur. Die x86-Architektur ist nach den Prozessoren der 8086/8088 Reihe benannt, mit der sie 1978 eingeführt wurde. Die ersten Nachfolgeprozessoren wurden später mit 80186, 80286 etc. benannt. Da sich Ziffernkombinationen nicht markenrechtlich schützen lassen, gingen Intel und die meisten Mitbewerber nach Einführung des Intel 80486 dazu über, Wortmarken wie Pentium oder Celeron zu verwenden, aber das alte Nummernschema blieb als Name der ganzen Familie erhalten. Intel selbst nennt die Architektur heute IA-32 als Abkürzung für Intel Architecture, 32-bit.


Y

Yahoo
großes Internationales Webverzeichnis. Siehe auch Google und Suchmaschine


Z

ZIP
verlustfreier Komprimierungsstandart, Packprogramm

Zuse, Konrad
Konrad Zuse (* 22. Juni 1910 in Berlin; † 18. Dezember 1995 in Hünfeld bei Fulda) war ein deutscher Bauingenieur, Erfinder des ersten funktionstüchtigen Computers und Unternehmer (Zuse KG). Insgesamt hatte Zuse acht Ehrendoktortitel und zwei Ehrenprofessuren. Nach ihm sind zwei Medaillen benannt, die zum einen von der Gesellschaft für Informatik und zum anderen vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Informatik vergeben werden. Er gilt als der Erfinder dessen, was heute allgemein als Computer bezeichnet wird; genauer gesagt der ersten vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierbaren, in binärer Gleitkommarechnung arbeitenden Rechenanlage. Diese trug die Bezeichnung Z3 und wurde 1941 fertig gestellt.


 

 

 
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